Portrait

was ich mag

Starken, doppelten Espresso. Ehrliche Musik. Dinge mit einem Apfel drauf. Stotzige Wanderwege. Ruhe. Sonne. Regen. Wolken am blauen Himmel. Schneetreiben an der Seepromenade in Zürich. Zug und Tram fahren. Den Dingen auf den Grund gehen. Aufgeklärtes Denken. Zeitloses Design. Gepflegte Schuhe. Neues. Mannzipation. Kulanz. Dämmerung. Singen. Tomaten-Spaghetti kurz vor Mitternacht. Sich für etwas begeistern. Die Küste, den Geruch, die Pflanzen, den Wind und Moules / Frites. Orange Lautsprecher. Campari Soda. Das Klicken und Surren des Verschlusses. Meitschibei.

was ich nicht mag

Mich eingeengt fühlen. Die Reduktion von Politik auf Migrantinnen und Besitzstandwahrung. Bereicherung auf Kosten anderer. In's Wort fallen. Nachrichten vom Krieg. Vor dem Ausgang stehen, als ob gerade die letzte S-Bahn für immer und ewig dastünde. Lügen. Warten. Zu wenig Geld für die Verwirklichung meiner Ideen. Beliebigkeit. Neuerungen ohne Mehrwert. Öffentliches, lautstarkes Telefonieren. Tabus.

Ausbildung an der creative advanced photography cap-fotoschule.

mail an rolf steinegger


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